Ingo Zacharias

heiter & gelassen

Leben ohne Sorgen und Stress

Kategorie: Achtsamkeit / Bewusstheit (Seite 4 von 5)

Wie viele Minuten am Tag sind Ihnen wirklich wichtig?

In der aktuellen Berichterstattung über die Verkehrsbehinderungen aufgrund von Schnee und Eis sprach ein Journalist davon, dass man ja heutzutage einen „durchgetakteten Terminkalender“  habe und dass einen solche ungeplanten Behinderungen schon aus der Ruhe bringen können. Und ein Wissenschaftler sagte, dass wir eine hohe Erwartungshaltung haben, dass alles immer funktioniert und wir in solchen Situationen einfach mehr „Frustrationstoleranz“ bräuchten.

Diese besondere Situation zeigt für mich sehr schön, wie die meisten Menschen heutzutage ihren Alltag wahrnehmen. Wir haben eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was im Laufe eines Tages wirklich wichtig für uns ist und was ein Hindernis bzw. nur ein Mittel ist, um zu den „wichtigen“ Dingen zu kommen.

Aber: Gibt es diese Unterscheidung in „wichtig“ und „unwichtig“, in „wertvoll“ und „wertlos“, wirklich? Oder ist sie nur ein gedankliches Konstrukt, dem wir kollektiv folgen? Und macht uns diese dualistische Betrachtung glücklicher?

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Bemerkenswert # 3/2010

“Der Mensch ist weich und zart, wenn er geboren wird;
wenn er gestorben ist, ist er steif und starr…
Darum ist das Harte und Starre dem Tod nahe,
und das Zarte und Nachgiebige dem Leben nahe.
“ – Lao-Tse

 

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Was Sie mit einem Obdachlosen gemeinsam haben

In der 37 Grad Sendung „Von unten auf die Bühne“ wurde gezeigt, wie der Konzertpianist Stefan Schmidt aus Außenseitern der Gesellschaft – Obdachlosen, Drogenabhängigen, Alkoholikern und Prostituierten – einen Straßenchor zusammenstellt, der schließlich einen Auftritt vor einem Millionenpublikum hat.

Wahrscheinlich haben wir ein intuitives Gespür dafür, worin die Schönheit dieser Initiative liegt:

  • die „Außenseiter“ rücken – zumindest für diese Zeit – wieder in die Mitte der Gesellschaft
  • die Menschen erfahren, dass sie etwas können und stärken damit ihren Selbstwert
  • sie erleben, dass ihre Fähigkeiten von anderen gesehen und gewürdigt werden
  • im Chor spüren sie die Kraft einer Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt und trägt – in guten wie in schwierigen Zeiten

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Wann sollen wir unsere Bedürfnisse befriedigen und wann zufrieden sein mit dem, was wir haben?

Einen Gastbeitrag von mir unter diesem Titel finden Sie hier auf dem Persönlichkeits-Blog.

Gute Achtsamkeitsübung, um innere Ruhe zu finden

Die meisten Menschen haben heutzutage einen prall gefüllten Terminkalender mit Aufgaben und Verpflichtungen – beruflich wie privat. Wir sind ständig im Tun und Machen, sind sehr geschäftig. Dabei leben wir aber meistens in einem „Auto-Piloten-Modus“. Dieses Verhalten ist gekennzeichnet durch ein automatisches Reagieren auf Sinneseindrücke von Dingen, Situationen oder Menschen. Fast jeden Augenblick bewerten, vergleichen wir, treffen begriffliche Einordnungen. Für uns ist das so normal, dass wir es in der Regel nicht hinterfragen.

Für viele Menschen ist das ständige Aktivsein aber zugleich sehr anstrengend und auslaugend. Sie erleben, dass sie oft nur „funktionieren“ und wünschen sich, den Stress des ständigen Tuns sowie das unaufhaltsam kreisende Gedankenkarussell einmal anhalten zu können und zur Ruhe zu kommen.

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