Ingo Zacharias

heiter & gelassen

Leben ohne Sorgen und Stress

Schlagwort: Freiheit

Wie wäre Ihr Leben ohne die ständigen Gedanken im Kopf?

„Die meisten Menschen haben ihren Verstand ständig eingeschaltet und lassen ihn auf vollen Touren laufen… Das ist etwa so, als würden Sie die ganze Zeit mit einer laufenden Kreissäge in der Hand herumlaufen, die fürchterlichen Krach macht, aber in 99% der Zeit nur leere Luft zersägt.“ – Jörg Starkmuth

Mit diesem sehr anschaulichen Vergleich beschreibt Jörg Starkmuth in seinem Buch „Die Entstehung der Realität“, wie wir uns die ständigen Gedanken in unserem Kopf vorstellen können. Das Erstaunliche dabei ist, dass wir dieses „ständige Kreischen der Kreissäge“ fast alle für ganz normal halten. Nur manchmal, z. B. wenn wir in Gedankenketten von Sorgen und Ängsten gefangen sind, wünschen wir uns, dass doch einmal Ruhe einkehren möge in unserem Kopf.

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Die befreiende Kraft der Hingabe

Bewusstheit ist die vollständige und bedingungslose Hingabe an das, was ist, ohne Rationalisierung, ohne die Trennung von Beobachter und Beobachtetem. – Jiddu Krishnamurti

Eckhart Tolle stellt den Bewusstseinszustand der Hingabe körperlich dar.

Das Wort „Hingabe“ gehörte nicht gerade zu den populären Begriffen unserer Zeit. Am ehesten findet es noch Verwendung, wenn jemand etwas mit großer Leidenschaft tut und ganz in einer Tätigkeit aufgeht. Dann hat dieser Mensch etwas mit „viel Hingabe“ getan. Im christlichen Kontext verbinden wir dagegen „Hingabe“ meistens mit Begriffen wie „Selbstaufgabe“ und „Hingabe an Gott“.

Wenn Sie ansonsten einmal das Wort „Hingabe“ auf sich wirken lassen, fallen Ihnen wahrscheinlich einige dieser Begriffe ein: aufgeben, ergeben, kapitulieren, sich geschlagen geben, ertragen, erdulden, ausgeliefert sein, handlungsunfähig. Das klingt nicht gerade positiv und einladend!

Aber richtig verstanden ist Hingabe eine Kraft, die unserem Leben eine tiefe innere Freiheit bringt und ein gelassenes Aktivsein in der Welt ermöglicht.

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Die Lefkoe-Methode: Glaubenssätze auflösen und zur Essenz unseres Wesens finden

Nicht die Dinge selbst, sondern die Meinungen über die Dinge beunruhigen die Menschen. – Epiktet

Wir sind tief davon überzeugt, direkt in Dingen oder dem Verhalten von Personen eine Bedeutung sehen zu können. Wir glauben, dass die Bedeutung in den Dingen oder dem Verhalten selbst zu finden ist. Aber das ist nicht der Fall. Zum Glück, wie das folgende Beispiel zeigt.

Sie haben sich gerade verliebt. Sie sehen in dem Menschen alles Attraktive und Schöne dieser Welt. Für Sie ist dieser Mensch einfach attraktiv und anziehend. Aber wenn dem so wäre, dann müssten sich alle Menschen in diesen Menschen verlieben. Alle Menschen müssten sich zu diesem Menschen hingezogen fühlen, wenn die Attraktivität in dem Menschen selbst läge. Offensichtlich ist das nicht der Fall – und darüber sind Sie sicherlich auch ganz dankbar!

Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass in einer Situation oder in einem Verhalten eines Menschen zunächst einmal keinerlei unmittelbare Zuschreibung von Bedeutungen oder Bewertungen wie schön oder hässlich, angenehm oder unangenehm, wertvoll oder wertlos liegt. Erst unsere zusätzliche Reaktion darauf gibt den Dingen eine bestimmte Bedeutung.

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Wann sollen wir unsere Bedürfnisse befriedigen und wann zufrieden sein mit dem, was wir haben?

Einen Gastbeitrag von mir unter diesem Titel finden Sie hier auf dem Persönlichkeits-Blog.



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