In den USA wird momentan sehr intensiv über die Ursachen des Amoklaufs in Arizona diskutiert. Nicht zuletzt, weil die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords dabei lebensgefährlich verletzt wurde. Die einen beklagen ein „Klima des Hasses“ und sehen eine unmittelbare Verantwortung für den Amoklauf in den aggressiven und militärischen Aussagen von Mitgliedern der republikanischen Tea-Party-Bewegung über den politischen Gegner, allen voran von Sarah Palin. Dazu gehören Aussagen wie „Gebt nicht nach, ladet nach“ als Aufforderung zum Kampf gegen die Gesundheitsreform von Barack Obama.
Die anderen sehen hingegen in dem Attentäter eine geistig verwirrte Persönlichkeit, die keinerlei ursächliche Verbindung zu den Aussagen oder dem Verhalten einer bestimmten Person oder Gruppe zulasse.