Ingo Zacharias

heiter & gelassen

Leben ohne Sorgen und Stress

Kategorie: Ich (Seite 2 von 3)

12 Fragen an Ihre Seele

Wie oft nehmen Sie sich die Zeit, inne zu halten und in sich hinein zu horchen, was Sie in Ihrem Innersten, in Ihrer Seele bewegt?

Wovon sind Sie „beseelt“? Was ist der „göttlicher Funke“ in Ihnen? Wie drückt sich Ihr einzigartiges Selbst aus?

 

Die in Kanada lebende Schriftstellerin Oriah hat zu diesen Fragen das Gedicht „Die Einladung“ geschrieben, das mich immer wieder sehr berührt. Vor einigen Jahren hat dann der Sänger Laith Al-Deen dieses Gedicht unter dem Titel „Ich will nur wissen“ vertont.

Ich lade Sie ein, sich etwas Zeit für die folgenden Zeilen zu nehmen und genau in sich hinein zu horchen. Lassen Sie die Worte auf sich wirken und spüren Sie nach, wie Sie in Resonanz mit den folgenden Zeilen geht. Was sagt Ihnen Ihre Seele zu den aufgeworfenen Fragen?

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Die Lefkoe-Methode: Glaubenssätze auflösen und zur Essenz unseres Wesens finden

Nicht die Dinge selbst, sondern die Meinungen über die Dinge beunruhigen die Menschen. – Epiktet

Wir sind tief davon überzeugt, direkt in Dingen oder dem Verhalten von Personen eine Bedeutung sehen zu können. Wir glauben, dass die Bedeutung in den Dingen oder dem Verhalten selbst zu finden ist. Aber das ist nicht der Fall. Zum Glück, wie das folgende Beispiel zeigt.

Sie haben sich gerade verliebt. Sie sehen in dem Menschen alles Attraktive und Schöne dieser Welt. Für Sie ist dieser Mensch einfach attraktiv und anziehend. Aber wenn dem so wäre, dann müssten sich alle Menschen in diesen Menschen verlieben. Alle Menschen müssten sich zu diesem Menschen hingezogen fühlen, wenn die Attraktivität in dem Menschen selbst läge. Offensichtlich ist das nicht der Fall – und darüber sind Sie sicherlich auch ganz dankbar!

Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass in einer Situation oder in einem Verhalten eines Menschen zunächst einmal keinerlei unmittelbare Zuschreibung von Bedeutungen oder Bewertungen wie schön oder hässlich, angenehm oder unangenehm, wertvoll oder wertlos liegt. Erst unsere zusätzliche Reaktion darauf gibt den Dingen eine bestimmte Bedeutung.

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Ein wertschätzendes Miteinander ist nur durch eigene Wertschätzung möglich

In den USA wird momentan sehr intensiv über die Ursachen des Amoklaufs in Arizona diskutiert. Nicht zuletzt, weil die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords dabei lebensgefährlich verletzt wurde. Die einen beklagen ein „Klima des Hasses“ und sehen eine unmittelbare Verantwortung für den Amoklauf in den aggressiven und militärischen Aussagen von Mitgliedern der republikanischen Tea-Party-Bewegung über den politischen Gegner, allen voran von Sarah Palin. Dazu gehören Aussagen wie „Gebt nicht nach, ladet nach“ als Aufforderung zum Kampf gegen die Gesundheitsreform von Barack Obama.

Die anderen sehen hingegen in dem Attentäter eine geistig verwirrte Persönlichkeit, die keinerlei ursächliche Verbindung zu den Aussagen oder dem Verhalten einer bestimmten Person oder Gruppe zulasse.

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Wie viele Minuten am Tag sind Ihnen wirklich wichtig?

In der aktuellen Berichterstattung über die Verkehrsbehinderungen aufgrund von Schnee und Eis sprach ein Journalist davon, dass man ja heutzutage einen „durchgetakteten Terminkalender“  habe und dass einen solche ungeplanten Behinderungen schon aus der Ruhe bringen können. Und ein Wissenschaftler sagte, dass wir eine hohe Erwartungshaltung haben, dass alles immer funktioniert und wir in solchen Situationen einfach mehr „Frustrationstoleranz“ bräuchten.

Diese besondere Situation zeigt für mich sehr schön, wie die meisten Menschen heutzutage ihren Alltag wahrnehmen. Wir haben eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was im Laufe eines Tages wirklich wichtig für uns ist und was ein Hindernis bzw. nur ein Mittel ist, um zu den „wichtigen“ Dingen zu kommen.

Aber: Gibt es diese Unterscheidung in „wichtig“ und „unwichtig“, in „wertvoll“ und „wertlos“, wirklich? Oder ist sie nur ein gedankliches Konstrukt, dem wir kollektiv folgen? Und macht uns diese dualistische Betrachtung glücklicher?

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Was Sie mit einem Obdachlosen gemeinsam haben

In der 37 Grad Sendung „Von unten auf die Bühne“ wurde gezeigt, wie der Konzertpianist Stefan Schmidt aus Außenseitern der Gesellschaft – Obdachlosen, Drogenabhängigen, Alkoholikern und Prostituierten – einen Straßenchor zusammenstellt, der schließlich einen Auftritt vor einem Millionenpublikum hat.

Wahrscheinlich haben wir ein intuitives Gespür dafür, worin die Schönheit dieser Initiative liegt:

  • die „Außenseiter“ rücken – zumindest für diese Zeit – wieder in die Mitte der Gesellschaft
  • die Menschen erfahren, dass sie etwas können und stärken damit ihren Selbstwert
  • sie erleben, dass ihre Fähigkeiten von anderen gesehen und gewürdigt werden
  • im Chor spüren sie die Kraft einer Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt und trägt – in guten wie in schwierigen Zeiten

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